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Medienmitteilung: Sprachlos, ratlos, niedergeschlagen, überfordert? Holen Sie sich Hilfe.

Im Verlauf des Lebens kann jede und jeder mit einer seelischen Krise konfrontiert werden. Im Kanton Zug finden Betroffene dank zahlreicher Institutionen und Veranstaltungen vielfältige Unterstützung.

psychische-gesundheit-zug.ch und die Broschüre „Seele in Not – was tun“ informieren über die Angebote im Kanton Zug. Sie geben einen Überblick über Institutionen, Fachpersonen und Veranstaltungen. Die Gesundheitsdirektion des Kantons Zug will das öffentliche Bewusstsein für die psychische Gesundheit zudem mit einer Veranstaltungsreihe schärfen: Stichworte dazu sind Symptome und Krankheiten wie Stress, Burnout oder Depression.

Krisen gehören zum Leben
Bei einer Erkältung gilt: «Abwarten und Tee trinken». Wird es nicht besser, holt man sich Hilfe beim Apotheker oder Arzt – damit sich die Erkältung nicht zu einer Lungenentzündung entwickelt. «Genau gleich sollten wir es bei einer seelischen Krise halten,» ist Michèle Bowley, Programmleiterin Psychische Gesundheit des Gesundheitsamtes des Kantons Zug, überzeugt: «Dauern Symptome wie Lust- und Antriebslosigkeit, Stimmungstiefs, Schlafstörungen oder Stress länger an, sollten wir uns Unterstützung holen. Schwierige Lebenssituationen, belastende Erlebnisse oder andauernde Überforderungen können zu seelischen Krisen oder psychischen Erkrankungen führen. Das ist nicht Einbildung und kein Versagen. Es kann jede und jeden treffen.»

Umgang mit seelischen Krisen
Häufig ist es sinnvoll, Unterstützung für eine notwendige Veränderung bei Dritten zu suchen: Manchmal sind es Freunde oder Familienangehörige, die zuhören und unterstützen. Manchmal ist der erste Schritt aus der Krise auch ein Gespräch mit einer Fachperson. Im Kanton Zug gibt es viele Fachstellen, die Beratung und Unterstützung anbieten – rasch, unkompliziert und lösungsorientiert. Vorträge, Kurse oder Selbsthilfegruppen sind eine zweite Möglichkeit, Informationen zu erhalten und andere Betroffene kennen zu lernen.

Veranstaltungen im Überblick
Zahlreiche Organisationen bieten noch vor den Sommerferien Veranstaltungen im Kanton Zug an: Im Mai 2012 etwa ein Vortragsabend für Angehörige an der Psychiatrischen Klinik Zugersee (2. Mai 2012, 19 Uhr), eine Standaktion der Kontaktstelle Selbsthilfe von eff-zett das fachzentrum (5. Mai 2012, 11 Uhr) oder im Juni eine Ta-gung zum Thema „Depression: Wissen schafft Akzeptanz“ (25. Juni 2012, 9 – 17.30 Uhr). Ein Blick in die Agenda auf psychische-gesundheit-zug.ch lohnt sich: Dort finden Sie sämtliche Veranstaltungen und die Detailinformationen dazu. Ausserdem erhalten Interessierte Informationen zum Thema psychische Gesundheit sowie Kontaktdaten von Angeboten und Fachpersonen im Kanton Zug.

Die Medienmitteilung als pdf-Datei: Medienmitteilung Psychische Gesundheit Zug vom 16.04.12

Weitere Auskünfte:
Michèle Bowley, Programmleiterin Psychische Gesundheit beim Gesundheitsamt des Kantons Zug, unter Tel. 041 728 35 19, michele.bowley@zg.ch (Montag bis Donnerstag).